Wohnen im Alter

Öffentliche Daseinsvorsorge

Die regionale Entwicklung der nächsten Jahrzehnte ist insbesondere durch einen gewissen Bevölkerungsrückgang gekennzeichnet. Auch im Schaumburger Land: 2050 werden rund 15 Prozent weniger Menschen in den Landkreisen leben als im Jahr 2005. Außerdem wird es weniger junge Menschen, dafür aber sehr viel mehr ältere geben. Hinzu kommt, dass kein anderes Bundesland eine regional so unterschiedliche demographische Entwicklung aufweist wie Niedersachsen. Schaumburg hat schon eine Vielzahl von Maßnahmen ergriffen um gegenzusteuern. An der Zukunft kann man nicht sparen. Der domografische Wandel bietet aber auch viele Chancen.

 

Ziel sollte es sein, die Potentiale der Älteren zu nutzen und gerade auch im ländlichen Raum die Daseinsvorsorge sicher zu stellen. Wie wollen die Seniorinnen und Senioren von heute und morgen leben und wie lässt sich ein vernünftiges Miteinander der Generationen in den Dörfern und Städten gestalten?

 

Es wird eine Zunahme von Ein-Personen-Haushalten geben. Das Problem der Vereinsamung im Alter muss bei der Planung von altersgerechten Wohnformen berücksichtigt werden. Viele Menschen entscheiden sich erst sehr spät für ein wohnortnahes betreutes Wohnen oder ein Pflegeheim, sie wollen lange in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Die ambulanten Dienste in Schaumburg unterstützen das und der Landkreis bietet ein ergänzendes Beratungsangebot.

 

 
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